| 29er - die Großen: Mode oder Muß? |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Dienstag, den 30. August 2011 um 19:53 Uhr |
IM TEST: GT Sensor Pro 29" und BIANCHI JAB 29Die 29er sind auf dieser Messe endgültig ein unübersehbarer Trend, über dessen Sinn oder Unsinn seid Jahren gestritten wird. Dennoch hat nun fast jeder Hersteller mindestens ein Bike im Portfolio. Grund genug am Demoday zwei Räder dieser Gattung zu testen. Und zwei unterschiedliche Kontrahenten standen sich gegenüber. Das GT Sensor Pro und das neue Bianchi-Hardtail JAB29.
Angefangen mit dem GT, stand ich vor einem schönen Fullie, das mit seinem polierten Rahmen und den blauen eloxierten Akzenten schmeichelte und mit jeweils 120mm Federweg eher die Touren- und Marathonfraktion ansprechen soll. Für die Federung im Heck sorgt das GT-typische I-Drivesystem. Die ersten Meter bestätigen diese Ausrichtung, man sitzt souverän im Bike, doch recht handlich fühlt
es sich nicht an. Der überbreite Lenker trägt zudem zum etwas trägen Charakter bei. Die Assoziation „Trekkingrad“ stellt sich schnell ein...
Die Federung spricht zwar zufriedenstellend an, man sollte sich aber etwas Zeit fürs Setup lassen. Dennoch ist auf dem Trail der gefühlte Grenzbereich eng. In der Kombination mit Federung und etwas längerem Radstand, kann das Sensor nicht die den 29'ern unterstellten Vorteile ausspielen, wirkt eher behäbig, eine kurze Steigung hochsprinten ist eher mühsam. Also fällt man in den Sattel zurück und kurbelt geruhsam hinauf. So wirkt es eher als Bike für entspannte Touren und wird seine Freunde eher unter den größer Gewachsenen finden. Also rauf auf das Bianchi JAB29. Ein schön gemachter ALU-Rahmen mit tief abfallenden Oberrohr. Klar, ein Vergleich mit dem GT ist unfair, denn als Racer ausgelegt, wirkt das Jab viel kompakter. Also rauf auf den Trail, doch – zack – noch auf dem Weg dahin,
bei der ersten Steigung im Wiegetritt, reißt die Kette! „Heiliger Shimano – verflixte 10!“. Zum Glück war's nah am Gelände, also erstmal zurück, repariert und wieder los. Der erste Fahreindruck täuscht nicht. Behende zirkelt das JAB über den Trail, läßt sich willig beschleunigen und wirkt auch im Wiegetritt steif und aggressiv.
Stoisch hät es Kurs und gibt im Gelände oder auf Schotter klare Rückmeldungen. So, wie man sich das von einem Mountainbike wünscht. Nur das sollte es ja auch. Doch ehrlich, die Schlaglöcher zum Anfang der Piste, fühlten sich ähnlich an, wie mit dem vorher gefahrenen 26'er, und auch die „überlegenen“ Fahreigenschaften traten nicht gerade deutlich hervor. Doch, wie sagte der Junge am NINER-Stand, man muß nen 29'er erst längere Zeit fahren, dann möchte man's nicht mehr missen. Na, aber das geht mir bei jedem guten Rad so,ob 26 oder 29... |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. Februar 2012 um 09:57 Uhr |














